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15.02.2010

Modernes Großgerät im Kreiskrankenhaus Rendsburg-Eckernförde verbessert Diagnose von Krebserkrankungen

Rendsburg, 11. Februar 2010 – Nach einer mehrmonatigen Erprobungsphase ist das Großgerät im Wert von 250.000 EUR in der Nuklearmedizin im Einsatz und hilft bei der Suche nach krankhaften Veränderungen im Körper.

Die Gammakamera ist ein bilderzeugendes Gerät, das in der Nuklearmedizin als Diagnoseverfahren eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Apparatur, deren Größe der eines Computertomographen (Röntgengerät) entspricht. Dem Patienten werden vorab spezifische Substanzen, die vorher radioaktiv markiert wurden (Radiopharmaka) z.B. per Injektion über die Blutbahn verabreicht. Die Gammakamera nimmt dann mittels eines Detektors über einen längeren Zeitraum die Strahlung auf, die vom Patienten durch die Radiopharmaka ausgeht. Der Detektorkopf der Gammakamera wird dabei über oder unter dem Patienten positioniert. Der bewegliche Schwingkopf ermöglicht Ganzkörperaufnahmen von extremer Detailschärfe. Mithilfe der Messwerte wird dann ein zwei- oder dreidimensionales Bild erzeugt, das so genannte Szintigramm. Es stellt die Verteilung von Gebieten mit hoher beziehungsweise geringerer Aktivität und damit die Verteilung der Radiopharmaka im Körper dar. „Dies gibt uns Aufschluss über mögliche krankhafte Veränderungen. Die aufgenommenen Daten werden für eine nachfolgende Auswertung im Computer gespeichert.“, erklärt Dr. Roland Panzer, Chefarzt der Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Untersucht werden Krebserkrankte mit Verdacht auf Knochenmetastasen, Patienten mit Prothesenlockerungen, aber auch Patienten mit degenerativen und entzündlichen Erkrankungen.



Petra Krügel
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Finja Müller
Öffentlichkeitsarbeit

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