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Protestaktion gegen leere Kassen vor dem Rendsburger Krankenhaus
Rendsburg, 30.06.2008 – Vor der Großdemonstration am Mittwoch in Plön informieren die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Rendsburg-Eckernförde über die finanzielle Notlage der Kliniken.
Vor einem Billbooard, einer großen fahrenden Werbetafel, werden Passanten, Besucher und Patienten des Krankenhauses mit Flyern und in Gesprächen über die finanzielle Situation der schleswig-holsteinischen Kliniken aufgeklärt und auf die Bedeutung für die Patientenversorgung hingewiesen.
Höhere Energiepreise, die Tarifabschlüsse sowie die höhere
Mehrwertsteuer führen zu höheren Ausgaben in den Krankenhäusern. Daher
fehlen den Kliniken im Land in diesem und im nächsten Jahr rund 100 Mio.
Euro. Durch die Kopplung der Krankenhausbudgets an die Einnahmen der
Krankenkassen ver-schärft sich die Lage zunehmend. Zwar sind die Einnahmen
der Krankenhäu-ser im letzten Jahr um 0,28 % gestiegen, doch lag die
Inflationsrate im gleichen Jahr mit 2,2 % knapp acht Mal so hoch.
„Im Vergleich zu allen anderen Bundesländern bekommen die
schleswig-holsteinischen Kliniken zudem am wenigsten Geld für die gleiche
Leistung“, so Gerhard Jeß, Prokurist der Kreiskrankenhäuser und
Kreissenioreneinrichtun-gen Rendsburg-Eckernförde gGmbH. „Die
Benachteiligung der Kliniken in Schleswig-Holstein führt zu Belastungen,
die sie nicht mehr bewältigen kön-nen“, ergänzt Jeß. Er fordert deshalb,
wie seine Kollegen in den anderen Klini-ken auch, einen bundeseinheitlichen
Basisfallwert, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen.
Vor diesem Hintergrund engagiert sich das imland Kliniken gemeinsam mit den anderen Kliniken in Schleswig-Holstein an der am 2. Juli 2008 in Plön stattfindenden Großdemonstration.
Petra Krügel
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
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Finja Müller
Öffentlichkeitsarbeit
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