Navigation

Aktuell

Aktuelle Informationen - Überblick

RSS-Feed

25.04.2018

Schmerzfrei in die Badesaison starten

Gelenkexperte erklärt, was für gesundes Schwimmen wichtig ist:

Die Temperaturen steigen und läuten schon bald die Badesaison ein. Dann wird es wieder voll in Schwimmbädern und Badeseen, denn Schwimmen gehört zu den beliebtesten Sportarten der Deutschen: Fast 11% der Bevölkerung springen regelmäßig ins kühle Nass, in den Sommermonaten geht sogar jeder Dritte ins Schwimmbad. Nicht umsonst gilt der Wassersport als besonders gesund: Der Wasserdruck entlastet das Herz und stärkt das Kreislaufsystem, die Verletzungsgefahr ist gering und Bewegung im Wasser schont die Gelenke. Tatsächlich muss man gerade beim Schwimmen jedoch darauf achten, die Bewegungsabläufe richtig auszuführen und die Gelenke nicht zu überlasten. Besonders die Schultern werden beim Freistil-, Rücken-, Kraul- oder Schmetterlingsschwimmen stark beansprucht. Daher spricht der Volksmund auch von einer „Schwimmerschulter“. 

Die Überlastung hängt mit dem Aufbau des Schultergelenks zusammen. Es besteht aus drei Knochen: Schulterblatt, Schüsselbein und Oberarmknochen. Verbunden werden diese durch das Kugelgelenk, das in der Schultergelenkpfanne sitzt. Vier Muskeln, auch Rotatorenmanschette genannt, sorgen dafür, dass die Kugel an der richtigen Stelle bleibt. Dadurch wird das Schultergelenk extrem beweglich – jedoch auch anfällig für Verletzungen. 

Häufigster Auslöser für Schulterschmerzen bei Schwimmern ist das sogenannte "Impingementsyndrom“. Bei ausgiebigem Schwimmtraining werden die Brustmuskeln, die für eine Innenrotation der Schulter zuständig sind, trainiert und verkürzen sich entsprechend. Ihre Gegenspieler, in diesem Fall die Schulterblattmuskeln, verkümmern hingegen durch zu geringe Beanspruchung. „Durch dieses Ungleichgewicht kann es vorkommen, dass der Oberarmkopf in der Schultergelenkpfanne in eine schiefe Position gezogen wird und bei entsprechender Bewegung für eine Reizung und Entzündung der Sehnen sorgt“, erklärt Dr. Steffen Oehme, Chefarzt des Gelenkzentrums sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie an der imland Klinik Eckernförde, und fügt hinzu: „Die Schulter ist leider der Schwachpunkt eines jeden Schwimmers.“ Mit einer Dehnung der beanspruchten Muskeln und gezieltem Krafttraining lässt sich diesen Beschwerden jedoch meist entgegenwirken. 

Doch nicht immer hat das Ausgleichstraining Erfolg: Treten dennoch Schmerzen auf, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dabei gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto größer sind die Erfolgschancen. Generell unterscheiden Mediziner bei Schultererkrankungen zwischen drei Phasen. Zunächst kommt es durch Überbeanspruchung zu einer Prellung und Schwellung der Rotatorenmanschette. Dumpfe Schmerzen im Schultergelenk sind die Folge. In der Regel lassen sich die Symptome durch Ruhe und entzündungshemmende Medikamente lindern. Ohne Behandlung kann es jedoch zu einer Entzündung und Verdickung der Sehnen kommen, wodurch die Schmerzen stärker und auch in Ruhephasen deutlich spürbar werden. Die Betroffenen erhalten meist Kortisonspritzen und eine physiotherapeutische Behandlung. Dr. Oehme erläutert: „Konservative physiotherapeutische Übungen können zu einer besseren Zentrierung des Oberarmkopfes im Gelenk führen und damit den Verschleiß im Schultergelenk verlangsamen“. 

Vor allem bei älteren Patienten ist die Behandlung jedoch nicht immer erfolgreich. Im schlimmsten Fall können die Sehnen bei zu starker Belastung reißen und das gesamte Gelenk beschädigt werden. „Sind weder eine konservative Therapie noch eine Rekonstruktion des Gelenks möglich, kann nur noch ein operativer Eingriff Abhilfe schaffen“, erklärt Dr. Oehme. „Dabei wird In einer etwa einstündigen Operation ein künstliches Schultergelenk eingesetzt. Nach etwa 12 Wochen sind die Patienten meist wieder fit und können ihre Schulter beschwerdefrei bewegen“, fügt er hinzu. Um das künstliche Gelenk zu schonen, sollten ruckartige oder kraftausübende Sportarten wie Handball oder Volleyball vermieden werden. Gleichförmige Schwimmbewegungen wie beim Brustschwimmen sind jedoch ohne weiteres möglich, sodass auch Menschen mit künstlichem Schultergelenk von den Vorzügen der beliebten Sportart profitieren und sich im Sommer abkühlen können.


undefined

York Lange
Leitung
Unternehmenskommunikation

ed.dnalmi//@egnal.kroy

Tel 04331 200-9034
Fax 04331 200-9010

Für Sie erreichbar
Mo - Do 08:00 - 13:00 Uhr



undefined

Finja Henke
Unternehmenskommunikation

ed.dnalmi//@ekneh.ajnif

Tel 04331 200-9031
Fax 04331 200-9010

Für Sie erreichbar
Mo - Di 08:30 - 16:00 Uhr
Mi - Do 08:00 - 14:00 Uhr

 

undefined

Harriet Hielscher
Unternehmenskommunikation

ed.dnalmi//@rehcsleih.teirrah

Tel 04331 200-9032
Fax 04331 200-9010

Für Sie erreichbar
Mo - Do 08:00 - 17:00 Uhr
Fr. 08:00 - 13:00 Uhr

 

Weitere Informationen

Unser Unternehmensleitbild

imland-Flyer

Medizinisches Leistungsspektrum

Förderverein

 

Aktuelle Informationen der GmbH

RSS-Feed

27.02.2018

Seltenen Erkrankungen auf der Spur: Nerventumore unter der Haut

Um auf seltene Krankheiten aufmerksam zu machen, findet am 28. Februar 2018 zu elften Mal ein Aktionstag statt.
weiterlesen
14.03.2018

Grippewelle zwingt zur Beschränkung auf Notfallbehandlung

Die seit Januar hartnäckig andauernde Grippewelle fordert ihren Tribut.
weiterlesen
18.04.2018

Neues Gesundheitsportal Gesund imLand online

Die imland Kliniken sind heute mit ihrer neuen Homepage www.gesundimland.de online gestartet. Das neue Portal bietet viele interessante Artikel über Gesundheitsthemen, Gesundheitstipps, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.
weiterlesen
25.04.2018

Schmerzfrei in die Badesaison starten

Gelenkexperte erklärt, was für gesundes Schwimmen wichtig ist:
weiterlesen
25.05.2018

imland Klinik Eckernförde – Kreißsaalführung

Treffpunkt: Eingangshalle der imland Klinik Eckernförde, 17:30 Uhr Schleswiger Straße 114-116, 24340 Eckernförde
weiterlesen
28.05.2018

imland Klinik Rendsburg - Arztinformationsabend für werdende Eltern

Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Geburt . . .
weiterlesen
29.05.2018

imland Klinik Rendsburg – Hebammensprechstunde

Jeden Dienstag von 8:00 - 14:00 Uhr in der gynäkologischen Ambulanz, EG, imland Klinik Rendsburg
weiterlesen

imland Klinik

Lilienstr. 20-28
24768 Rendsburg

Tel. 04331 200-0